Man weis ja wie das ist, wenn man sich was neues geleistet hat, dann spielt das Wetter keine Rolle, denn man will ja unbedingt testen und das neue MTB ausprobieren. Florian hat mich eingeladen als sein Navigator, denn wir wollten Straße, Steigung, Wald und vieles mehr austesten. Nachdem wir immer einen Blick in den Himmel richteten, denn wir waren uns nicht ganz sicher, hält das Wetter oder nicht, Florian war aber so begeistert von seinem neuen Stevens MTB, dass ihm das Wetter glaube ich, ganz egal war. Am Bachtelweiher vorbei führen wir nach Betzigau, dort wurden wir erinnert, dass heute der erste Mai ist, denn der Maibaum stand bereits und alle Beteiltigten feierten den Erfolg. In Betzigau nach rechts nach Leiterberg, kam auch schon die erste Bergwertung, ich hatte das Gefühl, er will mich treiben und zeigen was sein neues Radl alles kann, ich glaube wenn wir so weiterfahren, dann machen wir das nicht lange. Immer schön hintereinander mit ständigem Führungswechsel ging es dann in den Kempter Wald, dort fuhren wir dann nebeneinander und die Geschwindigkeit war dann auch so hoch, dass eine angenehme Unterhaltung stattfand. Die Beschilderung im Kempter Wald ist super, wir peilten immer den Weg Richtung Tobias an. Woran merkt man das man bald am Tobias ist? Antwort: Es kommen einem viele Spaziergänger entgegen, egal aus welcher Richtung man kommt. Nein wir sind nicht eingekehrt, weil ja ihr wisst schon das Wetter. Richtung Durach führen wir dann zur Waldschenke und dann entlang des Baches Richtung Durach, dort hat man sehr viele Möglichkeiten sich begeistern zu lassen, entweder durch die Hängebrücke oder sehr viele anderen Sachen die hier im Wald aufgebaut wurden. In Durach vorbei am Fußballplatz, roch es sehr gut nach frisch gegrilltem und dann zurück zum Ausgangspunkt. Ich brachte es heute auf 31,5 Kilometer, verbrauchte 2660 Kalorien, bei einem Durchschnittspuls von 103 Schlägen und hatte recht nicht einzukehren, denn zu Hause angekommen fing es dann auch schon an zu regnen. Florian war so begeistert und will natürlich auch in Zukunft mit Bernd und mir die Gegend unsicher machen, er bedankte sich auch bei seinem Navigator, denn wir haben wieder nach Hause gefunden.