MTB-Tour auf den Mittag
Bernd hatte gestern nicht genug vom Inliner, heute wollte er sich unbedingt steigern und wieder einmal seine Grenzen kennen.
Start heute früh um 08.30 Uhr, nachdem wir unsere Ausrüstung gecheckt hatten. Ersatzschlauch, Pumpe, Wechselwäsche, Karte, GPS und Pulsuhr, Getränke und Verbandsmaterial, kurz noch die richtige Taktik und los geht es.
Vom Stadtweiher in Kempten, nach Hegge und von dort entlang der Iller. Dort trifft man Jung und Alt, denn am Fluß zu radeln ist wirklich entspannend, denn immer eine gleichbleibende Strecke und nicht immer rauf und runter. Wieder einmal musste ich den Bernd bremsen, denn er wollte wieder mal Tempo machen, aber ich wusste was uns heute noch erwartet, deswegen hörte er auch auf mich.
Nach ca. 25 Kilometer und 1 Stunde und 20 Minuten, ging es endlich nach oben, es wurde steil und steiler und noch steiler, leider hörte das auch nicht auf. An der Mittelstadion, haben wir uns an einem Brunnen noch erfrischt und dann weiter nach oben. An so einem schönen sonnigen Tag, war man schon ganz froh an einem frischen Wind.
Bernd hatte wie immer sauber gekämpft und auch nicht gestreikt, seine Worte waren immer nur Danke Didi. Als wir oben angelangt sind, natürlich zuerst abgeklascht für die Leistung, dann umgezogen und fertig gemacht für die Abfahrt. Wir wollten eine kleine Brotzeit zu uns nehmen, aber für Bernd war heute das richtige nicht dabei. Auch ein Einkehrschwung an der Mittelstation, nach Blick in die Karte hatte er mir verweigert.
Als wir wieder in Immenstadt waren, haben wir uns gestärkt auf dem Pfarrfest, bei Wurst, Steak, Spezzi und Apfelsaftschorle. Gott sei Dank haben wir jetzt noch 25 Kilometer vor uns für die Heimreise, so konnten wir wenigstens die tollen Eindrücke länger geniessen.
Waren wir zum Schluß platt? Nein ich glaube nicht, sollte Deutschland heute so kämpfen wie wir zwei, dann kommen wir auch gegen England ins Viertelfinale. Die heutige Gesamtstrecke betrug 58,3 Kilometer, Zeitansatz 5 Stunden und 20 Minuten mit Brotzeit, geleistete Höhe 975 Meter. Ich freue mich schon auf die nächste Tour mit Trek und Centurion.
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Danke Didi