Heute stand mal im Vordergrund eine Strecke zu finden die alle Grundfertigkeiten des MTB fahren abverlangt. Zuerst einmal die wichtigsten Dinge. Wenn man sich nicht gut fühlt dann treibt man auch keinen Sport bei solchen sommerlichen Temperaturen. Bevor es los geht, checkt man ob alle Ausrüstungsgegenstände in Ordnung sind, dazu gehören, Radcheck, Pumpe, Schlauch, Getränke, Pulsuhr, Helm, Handschuhe, Radschuhe, Handy, Geld, geeignete Kleidung, Tourenwahl.

 

Der heutige Weg führte mich von der Lindauer Straße, dann den Pulvermühlweg, durch den Wald, den steilen Anstieg hoch Richtung Mariaberg. Jetzt muß die Sitzposition stimmen, die Trittfrequenz und der Wille noch oben zu wollen, nach kurzer Verschnaufpause, dann weiter nach oben bis zum Kreuz am Mariaberg. Hier gilt auch das Geschick in unebendem Gelände, die Schuhe in den Trittpedalen und dann den Kopf nach oben und den Blick immer in Fahrtrichtung.

 

Durch den Wald nach unten Richtung Ermengerst, kam die nächste Herausforderung. Mal Gras, mal Schotter, mal Kies, mal Wurzeln, alles sollte man meistern, geht aber ganz gut, wenn man nicht zu schnell bergab fährt, raus aus dem Sattel, Körperschwerpunkt hinter den Sattel und dann immer dosiert bremsen. 

 

Von Ermengerst nach Notzen, dann die nächste Konzentration, bergauf. Wieder mal Gras, Schotter, Kies, Wurzeln und Wald, hier wurde wieder das Geschick getestet. Lästig waren nur die Stechmücken, vielleicht war ich ja zu langsam, dass sie mich so gequält haben. Jetzt den Blender vor Augen, ging es den nächsten steilen Berg nach oben, Wille, Schweinehund und Fahrtkünste sind hier gefragt.

 

Über Eschachberg nach Wegscheidel erreichte ich meine Spitzengeschwindigkeit von 52,3 km/h. Jetzt folgte ich dem Weg des 2/3 Voralpenmarathon. Blick Richtung Eschacher Weiher, sah ich die Blechlawine der Autos, an so einem Tag wie heute ist das auch ganz normal. 

 

Immer wieder tolle Abfahrten, natürlich nur mit voller Konzentration, mal Kies, Wurzeln, Gras und viele andere Situationen fordert immer volle Aufmerksamkeit. Durch den Wald nach Buchenberg, der alten Bahnstrecke entlang, dann nochmal durch den Wald bis zum Herrenwieser Weiher.

 

Den Berg wieder nach oben bis zur Mulzer Föhre am Mariaberg. Die vielen Glasscherben, haben mir hier nicht gefallen. Immer einen Blick für unsere schöne Alpen und Gegend.

 

Die heutigen Strecklänge von 27 Kilometer und 980 Höhenmeter wurde in 2 Stunden und 10 Minuten bewältigt, dabei 2000 Kalorien verbraucht, bei einem Durchschnittspuls von 123 und einem Maximalpuls von 164 Schlägen. Ich freue mich schon auf die nächste Strecke mit dem MTB, denn der Tag war wirklich herrlich.