Nachdem es schon gedonnert hatte, ein kurzer Anruf, Bernd meinte das Wetter bleibt trocken, wir können radeln. Mit dem MTB vom Stadtweiher über den alten Bahndamm nach Ermengerst, dann bis Notzen und dann wieder einmal rein in den Wald und rauf Richtung Blender.

Hätte ich Bernd nicht vor mir auf der Straße gesehen, dann hätte ich gemeint, er kommt von hinten als Jogger. Ich habe mich umgedreht, da war es eine schöne Blonde mit ihrem trabenden Pferd, schön anzusehen.

Jetzt aber volle Konzentration, das steilste Stück nach oben, kein Halt, sondern nach links bis vor zur Bank. Hier begneten wir einem Wanderer und Bernd lies es voll raus, was er alles über das Wetter weis, Regenbogen gesehen, er immer das bleibt schön, auch die Donner stören ihn nicht.

Eine Jacke haben wir uns angezogen, vielleicht für die Abfahrt, oder weil wir ein paar Regentropfen spürten, aber ehrlich, es blieben nur ein paar Regentropfen.

Einen neuen Weg haben wir auch getestet, der aber nur geht, wenn es ganz trocken ist. Meine Fragen kamen aber heute nicht an. Wie geht es weiter ? Bernd als Antwort: "Ich will nicht denken, ich will radeln", so war ich gespannt wie der Weg weiter verläuft.

Zurück über den Herrenwieser Weiher, das Wetter wird schlechter, nein es hält - vielleicht, dann zum Stadtweiher, das Wetter wird schlechter - nein es hält, ja er hatte wirklich recht, zu Hause angekommen, dann kam der Regen - super Bernd - ein wahrer Wetterprophet.

Die heutige Streckenlänge von 18,67 Kilometer wurden in 1 Stunde und 30 Minuten bewältigt (10 Minuten Wettervortrag enthalten), dabei 1376 Kalorien verbraucht bei einem Höhenunterschied von 674 Höhenmeter.

Froh bin ich, dass ich mir in Zukunft über das Wetter keine Gedanken mehr machen muss, denn ich habe heute einen neuen Wetterprophet gefunden - er hatte wirklich recht - Glückwunsch Bernd und Danke !