Nachdem uns gestern der Michl inspirierte, mussten heute die Rennräder daran glauben zur sportlichen Unterstützung, da leider die Knieprobleme noch nicht besser sind und wir leider noch nicht joggen können.

 

Natürlich war der Einstieg heute recht leicht, nach den zwei erfolgen von gestern. Das Sport-am-Ort-Team belegte Platz 1 in der Staffel beim Ulmer Nachtlauf und die deutsche Nationalmannschaft hat uns nach dem Sieg gegen Argentinien auch begeistert. Da gab es heute bei uns sehr viel zu erzählen.

 

Gestartet sind wir in Kempten vom Stadtweiher über Ahegg gleich mal den ersten Berg hoch nach Wagenbühl, dann über Buchenberg, Einöde nach Rechtis. Bei uns im schönen Allgäu lässt es sich nicht vermeiden, mal hin und wieder einen Berg rauf zu fahren. 

 

Von Rechtis Richtung Weitnau war die Welt noch in Ordnung, aber danach war Rennen angesagt. Ein italienischer Rennradler zog am Bernd vorbei und wir beide waren beeindruckt, welche Geschwindigkeit und Frequenz er fährt. Kurzen Blick haben wir uns zugeworfen und dann ging es auch schon los. Das Sport-am-Ort Racing-Team übernahm die Verfolgung. Wir waren gut unterwegs, haben uns gegenseitig in der Führung und Windschattenfahren abgewechselt und nach kurzer Zeit waren wir auch schon dran. Bei einer Geschwindigkeit von ca 40 - 45 km/h war es eine richtig Freude das wir Rad an Rad fuhren.

 

Bernd packte wiedermal der Ehrgeiz, setzte noch einen drauf und dann vorbei an dem wirklich sportlich radelnden Italiener, der sich das aber nicht gefallen lies und sich an uns dransetzte, so durfte jeder mal an die Spitze und die anderen mal ausruhen als Windschattenfahrer. Der Unterschied, ich wollte es garnicht glauben betrug 20 Herzschläge mehr als Spitzenfahrer gegenüber dem Windschattenfahrer.

 

Wir waren so gut im Tritt, dass es Bernd nicht bemerkte noch weiter von zu Hause entfernt zu radeln. Es ist aber auch egal, Hauptsache wir hatten unsere Freude, so wählten wir den Weg über Rohrdorf nach Friesenhofen. Zwischendurch bestaunten wir noch ein paar Traktor on Tour-Fahrer, die sich gerne fotografieren liesen.

 

In Friesenhofen nach rechts, immer herrlich durch den Wald bis nach Schmidsfelden, dort noch ein paar kurze Blicke und Fotos und dann über Oberkürnach, Wegscheidel, Ahegg zum Ausgangspunkt. Die heutige Streckenlänge von 57,17 Kilometer wurden in 2 Stunden und 53 Minuten bewältigt. Die Spitzengeschwindigkeit betrug 61,2 km/h. Der Kalorienverbrauch von 2960 Kalorien ist zurückzuführen auf einen Durchschnittspuls von 110 und einem maximalen Herzfrequenz von 147 Schlägen. Wieder einmal waren wir sehr zufrieden und freuen uns schon auf die nächste Tour.