Sieben Kilometer Schmerzen auf den Pfänder
Heute in der Früh, zuerst einmal den Wetterbericht anhören, dann die Enstscheidung, eine kürze, aber qualvolle Strecke muß her. Ich checkte die Rennräder und wahr froh, dass in meinen Vorderrad noch Luft drin war, dass Mittel von gestern hat super gehalten.
An der eigenen Tankstelle vor dem Stellplatz noch kurz eine Kontrolle und dann ab Richtung Lindau. Man merkt, dass wir zwei jetzt schon länger mit dem Rennrad unterwegs sind, denn der Führungswechsel klappt wirklich super und wir legten bis Lindau, wirklich eine gute Geschwindigkeit hin.Dann weiter Richtung Bregenz, bis zum Kreisverkehr mit der Beschilderung Richtung Pfänder.
Bei dem Schild Pfänder 7 Kilometer musste ich unbedingt nochmal anhalten, denn Bernd und ich wussten jetzt was auf uns zukommt, denn wir waren ja schon mal oben mit dem MTB, aber mit dem Rennrad noch nicht.
Ich gab die Taktik aus, angehalten wird erst am Gipfelkreuz, ja als Allgäuer wissen wir, was es bedeutet sich noch oben zu quälen. Der Blick auf die zurückgelegte Strecke und auf den Bodensee, war immer einen geistige Stärke weiterhin zu kämpfen.
Zwischendurch hatten wir einen netten Ratsch, mit MTB-Fahrer, die sofort erkannt haben, dass wir es drauf haben. Bernd natürlich mit seinem neuen Trikot von STO, zeigte keine Minute Schwächen, ich bin echt stolz auf Dich alter Kumpel, so ist es recht.
Am Gipfelkreuz angelangt, setzte Bernd noch kurz eine Blitzmeldung ab, dann habe ich ihn begeistert, gleich weiter Richtung Pfänderbahn. Mit meinen Schuhen war es nicht so angenehm, Bernd hatte da den besseren Halt. Der Ausblick war wirklich super, hier konnten wir sogar sehen, wo wir gestern gefahren sind.
Leider war das Wetter nicht so gut, denn wir machten uns gleich fertig für die Abfahrt. Es fing schon an zu Blitzen und zu Donnern und ich wollte auf jeden Fall unten sein, bevor das Gewitter beginnt.
Wir blieben trocken, dann wieder in der zweier Führung Richtung Lindau, ich habe Bernd einen tollen Eisbecher versprochen für die tolle Leistung. In Lindau dann, fing es an zu tröpfeln. Die Enstscheidung - weiter Richtung Heimat.
Einen kurzen Boxenstopp bekamen wir aber dennoch, denn wir trafen noch Conny und Raime, die sportlich mit dem MTB unterwegs waren, wir waren wirklich glücklich, sie nach dem gestrigen Abend nochmal zu sehen.
Zu Hause angelangt, dann die verdiente Belohnung, Sulz, Tiramisu, Kaffee und zum Schluß kam noch Stefan vorbei und berichtete von seiner Tour die 100 Kilometer betrug.
Hoffentlich hält das Wetter noch ein wenig, denn Morgen wollen wir auch noch sportlich unterwegs sein. Es war eine schöne Tour.
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