Heute in der Früh bestand die Aufgabe, der Wechsel zwischen Schneefräse und Schneeschaufel. Natürlich waren wir froh, dass endlich das fehlende Weiß (Schnee) ins schöne Allgäu wieder zurückgekehrt ist. Am Nachmittag kam sogar die Sonne raus, so dass ich die Gunst der Stunde nutzte, schnell ein paar Stöcke eingepackt, die Schneeschuhe ins Auto und dann ab nach Eschach. Natürlich war ich auch neugierig, ob vielleicht schon jemand eine Langlaufloipe hergerichtet hat - Fehlanzeige. War mir aber fast klar, denn heute war jeder damit beschäftigt, das wertvolle Weiß auf die Seite zu schieben. Am Parkplatz am Eschacher Weiher gut angekommen, die Straßen waren frei, hilt ich noch kurz mit Bekannten ein Schwätzchen, die gerade fertig waren und ihre Schneeschuhe bereits ins Auto verpackt haben, sie waren Richtung Eschacher Weiher unterwegs, sehr anstrengend - ihre Aussage. Ich machte mich auch Startklar und hatte noch zwei Schneeschuhwanderer vor mir. Vielleicht haben sie mich bemerkt, auf einmal bogen sie nach links ab, meine Bahn war jetzt frei. Ich versuchte immer gerade mein Ziel zu setzen, stellte aber fest, nachdem ich zurückblickte, schon ganz nett Zickzack, nein ich habe keinen Alkohol getrunken. Teilweise war der Schnee bis zu einem Meter hoch, so dass ich bis zum Oberschenkel weg war (das gibt Kraft). Oben an der Anhöhe am Wald entlang, Richtung Ausstiegsstelle von den beiden Liften. Als ich dort näher kam, was für eine Pracht, der weiche Schnee. Ich ging natürlich nicht auf der Piste, sonder entlang nach unten, denn den Einkehrschwung, beherrsche ich bei allen Sportarten. Einen tollen Kaffee und ein Stück Schokokuchen, zusammen 4,-- Euro, war ich wieder gestärkt, auch der Zuckerhaushalt ging im Pegel wieder nach oben. Wieder entlang der Piste nach oben, wählte ich den selben Weg, wie ich gekommen bin. Jetzt stellt ihr Euch die Frage warum. Es gibt viele Antworten, vielleicht wollte ich mich nicht mehr so quälen - oder sonst hätte ich bei den Schneeverwehungen nicht mehr zurückgefunden. Vielleicht einfach mal selber testen, es war wirklich sehr schön und entspannend. Natürlich soll es für dieses Jahr nicht das letzte mal gewesen sein. Nächstes mal nehme ich meine Garminuhr wieder mit, dann könnt ihr sehen, wo ich rumgedackelt bin.