Gerti hat dieses Jahr mit dem Langlauf (Skating-Technik) begonnen. Für sie ein wenig einfacher war, dass sie Ski fährt und Skitouren geht. Der Unterschied zu den Langlaufski ist aber enorm. Die dünnen Bretter unter den Füßen, die langen Stöcke und die Schuhe sind gewöhnungsbedürftig.

 

Das erste Mal waren wir in Buchenberg und die ersten Ängste wurden gleich abgelegt. Es muss gar nicht so schlecht gewesen sein, denn die Frage war, wann gehen wir wieder. Man braucht ja nicht immer gutes Wetter, aber Schnee sollte es schon haben.

 

Auf der Loipe in Durach, wurde das Erlernte vertieft, aber nicht genug, denn Gerti ist ehrgeizig und talentiert. Immer wieder kamen neue Aufgaben auf sie zu. Vom 2:1 auf 3:1, dann wegen dem Rhythmus 4:1 und wieder zurück zum 1:1, so wird es bezeichnet wie oft beim Schritt der Stockeinsatz kommt.

Eine weitere Trainingseinheit in Durach bei gutem Wetter, machte so viel Laune, dass es gleich 2 Runden wurden. Natürlich wären wir nicht Sport am Ort, wenn wir unsere Sportler, schnell weiterbringen wollen, aber nur wenn sich der Sportler auch wohlfühlt und wir das Gefühl der Glücksmomente haben.

 

Wir haben schon viele auf Langlaufski gestellt, aber niemand ist so ehrgeizig gewesen wie Gerti. Sie ließ es sich nicht nehmen, nach der gestrigen Skitour, heute schon wieder auf der Loipe zu stehen.

 

Der heutige Tag sollte für sie was ganz besonderes sein. Ich habe einen Parcours zusammengestellt, der alle Techniken abverlangt. Gestartet sind wir in Schwarzerd. Hier ein kleiner Überblick, was sie alles machen durfte oder musste (das weiß ich nicht).

 

Skating-Technik 2:1 normal und mit unterschiedlicher Führungshand.

Skating-Technik 1:1 leicht bergab und bergauf.

Aus der Fahrt wechseln in die Klassikspur und natürlich wieder raus.

Doppelstockschub in der Klassikspur.

Schlittschuhschritt mit Armbewegung und Schlittschuhschritt aus der Abfahrtsstellung.

Schnelle Abfahrt in der Klassikspur und natürlich noch schnelle Abfahrt auf der Skating-Loipe.

 

Warum sollte es ein besonderer Tag sein?

Nicht genug, denn Gerti hatte eine schwere Aufgabe der Videoanalyse. Auch hier haben wir genügend Erfahrung. Für sie war das nichts Neues, denn beim Tiefschneekurs war sie auch sehr begeistert und der Erfolg spiegelt sich schnell wieder.

Die Aufnahmen werden mit dem Sportler besprochen und natürlich genauesten analysiert. Es gibt ihm die Sicherheit, was war gut und was war sehr gut. So kann man auch Kleinigkeiten abstellen.

 

Leider wurden es heute nicht so viele Bilder, aber die Auswertung der Videos brachte vollen Erfolg. Hoffentlich hält der Schnee noch ein wenig, denn es macht voll Laune und Spaß, den Sportler mit glänzenden Augen und Lächeln im Gesicht zu sehen.