Bei der gestrigen Tourenplanung haben wir uns gar nicht so leicht getan, denn wir wollten mit den Ski auch von ganz unten loslaufen. Am Fellhorn war gestern der letzte Skibetrieb und aus der Erfahrung der letzten Jahre, haben wir vielleicht das Glück und wir können von ganz unten loslaufen.

 

Schon allein die Fahrt nach Oberstdorf war spannend, denn der viele Schnee der letzten Wochen fiel ganz nett dem warmen Wetter und dem Sonnenschein zum Opfer.

 

Am Parkplatz an der Fellhornbahn war gähnende Leere, die Parkuhren schon abgedeckt, nur Autos der Arbeiter, die mit den Aufräumarbeiten begonnen haben. 

 

Nach dem Ausrüstungs- und LVS-Check waren wir gespannt, ob wir gleich hinter der Talstation starten können. Zur Freude von Gerti und mir war es dann auch so und wir sahen neben dem Grün die weiße Spur, die uns nach oben führen soll. Die Temperaturen haben es gut mit uns gemeint, so bewegten wir uns im kurzen T-Shirt. 

 

Die Arbeiter der Fellhornbahn waren damit beschäftigt, die Absperrungen zu beseitigen und die Skipistenmarkierung aufzuräumen. Irgendwie war heute alles ein wenig ruhiger, keine Skifahrer, nur weitere 5 Tourengänger, die dieselbe Idee hatten wie wir.

 

Als wir am Ziel waren, haben wir uns umgezogen, dann die Gegend bestaunt und schon den Weg der Abfahrt geistig durch den Kopf gehen lassen. Viel Auswahl hatten wir da nicht mehr, aber zum Vorteil, wir mussten heute unsere Ski nicht tragen und konnten dann auch wieder bis zur Talstation abfahren. 

 

Der heutige Tag hat sich gelohnt und langsam werden wir dann auch unsere Tourenski aufräumen.