Heute sind wir ziemlich früh gestartet vom Parkplatz an der Alpspitzbahn in Nesselwang.

 

Zuerst wurde die Ausrüstung gecheckt. LVS, Sonde und Schaufel, sowie die anderen Ausrüstungsgegenstände. Nichts wird dem Zufall überlassen, alles sauber und zuverlässig geplant, denn wir machen das ja nicht zum ersten mal.

 

Andy, an seinem Haus- und Trainingsberg, durfte für Michl, Dennis und mich auch gleich die Spur anlegen. Der Alpspitzweg Richtung Bayerstetten, dann links hoch. Es schneite ganz leicht und wir waren ganz allein unterwegs, so, dass nur unsere Spur im Schnee zu sehen war. In einer schneeverschneiten Landschaft bei Neuschnee, teilweise Eis an den Bäumen, macht es riesig Spaß mit den Tourenski sich zu bewegen.

 

So wie sich das gehört, auch kleine Trinkstopps, denn Flüßigkeit ist wichtig und Kraft braucht man auch noch beim Abfahren.

 

Kurz vor dem Gipfel wurde die Sicht schlechter und der Wind wurde stärker. Ich war auch schon öfter auf dem Edelsberg, aber diesen Weg bin ich zum ersten mal gegangen, aber mit Sicherheit nicht zum letzten mal.

 

Am Gipfelkreuz, oder was davon übrig geblieben ist, denn ein Kreuz war das nicht mehr, suchten wir uns ein windstilles Plätzchen, schnell die Felle runter, eine Jacke übergezogen und fertig machen für die Abfahrt, denn das Wetter war nicht so besonders, dass wir von dort oben, die Gegend bestaunen konnten.

 

Jetzt kommt die Belohnung für die Anstrengung Bergauf, dass gefällt mir im Winter besonders gut, die Kurven in den Tiefschnee zu ziehen.

 

Am Sportheim Böck, haben wir uns dann umgezogen, noch mit einer Tasse Kaffee gestärkt, ich noch mit einem Stückchen Kuchen, damit ich keinen Unterzucker bekomme und dann auf der Piste nach unten.

 

Ein Tourengänger fährt aber nicht gerne auf der Piste, so suchten wir jeden Fleck ab, der uns ein wenig Neuschnee geboten hat. Für diesen Winter war dies meine erste Tour,die mir sehr gefallen hat.

 

Danke an Andy der eine tolle Spur gelegt hat. Auch Michl und Dennis hatten glänzen in den Augen, weil sogar die Sonne noch lachte.

 

Ich freue mich schon auf die nächste Tour und Gott sei Dank waren wir nicht Abergläubisch und sind auch am Freitag den 13. auf Tour gegangen.