1. Tag am Berg – 19.02.2010
Colobus Lodge 06.30 am:
Frühstück mit Betonkuhwurst, Eiern ohne Eigelb und Naja-
Kaffee. Vorraussichtliche Abfahrt: 7 am, tatsächliche Abfahrt dann: 8 am. Unser Guide
Richard holt uns ab zum Londossori Gate (ca. 2250m). Doch erst einmal brauchen wir
noch Gas für unseren Privatkoch am Berg. Nach einstündiger Irrfahrt – irgendwie scheint ganz Arusha gaslos zu sein – erreichen wir Checkpoint 1: eine kleine Hütte mit Klo. Keiner von uns versteht wirklich auf wen oder was wir hier eine Stunde warten... kommen tut auf jeden Fall niemand...
Also auf zu Checkpoint 2: dort werden die Formalitäten für unser Trekkingabenteuer erledigt und das Gepäck (max. 10kg pro Person) auf die Träger verteilt, sowie unsere Personalien aufgenommen. Nachdem wir uns dort mindestens 3 Stunden aufhalten, bekommen wir unser erstes Lunchpaket mit chicken, Sandwich, Apfel, Banane, Muffin, Teigware mit Gemüse, Schokolade, Bonbon. (noch wissen wir nicht, dass uns dieses Lunchpaket ab sofort täglich mit gleichem Inhalt begleiten wird.)
Nach der wohlverdienten Stärkung geht’s los zum Startpunkt unseres Abenteuers: eine Halligalli-Spaßfahrt mit Überholmanövern im Dschungel und vollster Allrad- und
Stoßdämpferauslastung. Und hinten auf dem Ersatzreifen ein blinder Passagier.
Es erwartet uns ein dreistündiger Aufstieg bis ins 2750m hohe Mti Mkubwa – Großer
Baum – Camp.
Der Mount Meru im Rücken, Sonne auf dem Kopf und Matsch an den
Schuhen und immer schön Pole Pole. Wir überholen eine Gruppe Amerikaner (aus der sich mit der Zeit eine sehr unsympathische ausgewanderte deutsche Frau herauskristallisieren wird) und erreichen mühelos das erste Camp, in dem sehr reger Betrieb herrscht.
Abends wird’s ziemlich frisch, aber wir erhalten umgehend in unserem eigenen Esszelt :-)
Popcorn, Erdnüsse und Tee. Am Abend zaubert unser Spitzenkoch ein dreigängiges Menü:
Kartoffel-Karrotten-Suppe, Kartoffeln mit Kraut und Geschnetzeltem und zum Nachtisch
Früchte. (noch wissen wir nicht, dass wir auf unserer weiteren Tansania-Reise noch lange von diesen Kochkünsten schwärmen werden.)
Fazit des Tages: viele, viele Wanderer, noch mehr Träger. Noch wissen wir nicht, wieviele Träger wir bezahlen müssen.
LINK 1: Kilimanjaro Tag1 KML
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