Nach dem Frühstück geht’s los zur letzten Etappe des Abenteuers. Ziel, das auf 1800m
gelegene Mweka Gate, wo wir unsere Zertifizierung über den erfolgreichen Aufstieg
ausgehändigt bekommen werden. Und natürlich gelüstets schon jeden nach dem heiß
ersehnten, wohl verdienten Kilimanjaro Bier! Doch vor dem Aufbruch werden noch unsere
Trinkgelder durch Richard an das gesamte Team verteilt: nun sehen wir zum ersten Mal die
18 Porter – und die alle sollen in zwei kleinen Zelten geschlafen haben? Skepsis macht sich
breit, aber egal! Geld ist verteilt und wir warten auf den versprochenen Kilimanjaro-song...
Aber warum auch immer: unser Team ist das einzige, das nicht für uns singt und so stellen
wir uns später noch zu einer anderen Gruppe und tun so, als sei das Lied auch für uns.
Wir verabschieden uns von unserem Team und begeben uns auf den Weg ins Ziel.
Dort erhalten wir ganz stolz unsere Zertifizierung – der Beweis und Verdienst unserer Tortur –
und vor allem bekommt gleich jeder ein kühles Bier serviert. Dann Prost – auf uns!!!

Resumee:
Martin: sehr anstrengend, kein Kopfweh
Max: kein Kopfweh, eiskalte Füße, die ihn von allem anderen abgelenkt haben, Atemnot
Markus: maximale Leistungsgrenze mit anschließendem emotionalem Erguss
(Männertränen)
Andy: psychischer und physischer Kollaps
Rabea: bis 100m vor Stella Point sehr sehr anstrengend, danach wurde es schlimm:
Herzrasen, Atemnot. (zwei Schritte gehen, dann anhalten zum beruhigen und atmen), konnte
vor lauter Fertigsein die Wahnsinnskulisse nicht entsprechend bewundern.

Alle Teilnehmer:
einmal und nie wieder
die härtste Aktion, die jemals durchgeführt wurde
absolutes Wetterglück (aber wie war das gleich? Wenn Engel reisen... )
Betreuung am Berg war super, vor allem die drei Mahlzeiten waren 1a! Großes Lob an den Koch! Und Wahnsinn, was die Porter da alles hochschleppen!
Wahrscheinlich wäre für uns sinnvoller gewesen zur Akklimatisation eine Nacht länger auf über 4000 Höhenmeter zu bleiben.
Leider kein einziges Wildtier, nur Vito der Mistkäfer