Heute brachte das Lauf-Team von www.sport-am-ort.de 4 Läufer an den Start zum 2/3 Voralpenmarathon. Mit Rabea und Andreas war ich schon beim Kemptener Halbmarathon super unterwegs. Durch die vielen Wettkämpfe die sie zwischenzeitlich unternommen haben, sind sie super geworden und mit meiner Klasse nicht mehr zu vergleichen. So hatte sich Christian zum Ziel gesetzt, vielleicht schaffen wir es unter 3 Stunden. Nach dem Start um 09.00 Uhr zog sich das Feld gleich gut auseinander, denn darunter waren auch Staffelläufer die natürlich teilweise schneller unterwegs waren. Christian hatte noch einen Freund mitgebracht, so das wir 3 am Anfang ein Team waren. Zur Rabea hatte ich am Anfang noch Blickkontakt, aber am ersten Anstieg Richtung Elmatried habe ich sie aus den Augen verloren. Andreas war von unserem Team der stärkste Läufer, er wollte testen was bei seinem ersten 2/3 Voralpenmarathon so alles drin ist. Ich tat mir da schon ein wenig leichter, denn ich kannte die Strecke noch vom vorigem Jahr und vom gemeinsamen Training mit Christian. Wir waren zeitlich gut unterwegs, bei der 10 Kilometermarke waren wir in 59 Minuten. Jetzt die wirkliche Herausforderung am Blender. Jetzt trennte sich der Spreu vom Weizen und ich hatte die rote Laterne von unserem Team. Das war mir aber von Anfang an schon klar. Ich hatte auch andere Ziele, als Rabea, Andreas und Christian. Erstens sollten die Knochen halten, zweitens vielleicht eine Zeit so um 3 Stunden und 10 Minuten. Den letzten Anstieg zum Blender überbrückte ich mit schnellem Gehen um Kräfte zu sparen. Am Blender angelangt fehlten mir 150 Meter zu meinem Partner, den ich in meine Uhr eingegeben habe, der mich in 3 Stunden ans Ziel bringen sollte. Ab dem Blender waren wir von unserem Team alle allein unterwegs und den anderen ging es genauso wie mir, jeder hatte zwei Gegner. Zum einen den inneren Schweinehund und zum anderen die angestrebte Zeit nicht aus dem Auge verlieren. So nun war es an der Zeit Farbe zu bekennen, bergab Richtung Herrenwieser Weiher Meter gut zu machen, damit am Anstieg zum Mariaberg nicht das Nachsehen kommt. Mir ist das ganz gut gelungen, bis auf einen kleinen Sturz im Wald bei Buchenberg, hatte ich 700 Meter  Vorsprung rausgelaufen, jetzt der Anstieg. Nach so vielen Kilometer ist das echt noch mal eine Herausforderung, auch Rabea, Andreas und Christian fanden die Strecke recht anspruchsvoll. 200 Meter Vorsprung hatte ich mir gerettet, wenn ich jetzt keinen Sturz mehr habe, dann fällt die Zeit unter 3 Stunden. Für mich war es auch immer anspornend, nicht aufzugeben, denn die Kinder, bei den Staffelteilnehmer waren auch super unterwegs. Jetzt ging es zum Schlussspurt, denn als letzter von unserem Team wollte ich natürlich auch unter 3 Stunden sein. Die Zuschauer und Fans haben die Läufer am Ziel mit Applaus empfangen. Das unser Team am heutigem Tag so erfolgreich war, habe ich den anderen 3 Läufern, Rabea, Andreas und Christian zu verdanken. Ohne Euch wäre meine Zeit von 2:55,45 Stunden nie möglich gewesen. Dabei wurden 2700 Kalorien verbrannt, bei einem Durchschnittspuls von 164 und einem Maximalpuls von 180 Schlägen. Andreas war mit 2:35,44 Stunden wie immer super unterwegs. Rabea hatte das Ziel in 2:48,22 Stunden erreicht und hatte Christian am Schluss noch kurz was abgenommen der nach 2:50,03 Stunden das Ziel erreicht hat. Die Platzierungen stehen dann ab Morgen unter www.voralpenmarathon.de. An einem schönen sonnigen Sonntag waren wir alle mit unserer Leistung mehr als zufrieden und unser besonderer Dank an alle freiwilligen Helfer an der ganzen Strecke und den Zuschauern, die uns immer wieder anfeuerten.