Ausgangspunkt der Strecke ist Freidorf bei Immenstadt. Von dort aus geht es über die kleine Fussgängerbrücke bei Seifen über die Iller, wo unter uns der Bau der Schnellstraße B19 schleppen voran geht.

Viele Motor-Crossfahrer oder auch Wandere machen sich Abends und am Wochenende auf, wenn die Bauarbeiten ruhen, die Kieshügel und Illerauen unsicher zu machen. Auch ist es immer wieder interessant die Forschritte des Baus zu sehen.

Von dort aus geht es an der Iller entlang Richtung Stein, ein sehr schönes Panorama bei winterlichen Temperaturen und Sonnenschein.

Hier kommen wir direkt an der Burg Laubenbergstein vorbei, die auch von der B19 aus im Auto zu sehen ist.



Burgruine Laubenbergerstein

Die ehemalige Burg Laubenbergerstein liegt etwa 1 km nördlich von Immenstadt i. Allgäu im Ortsteil Stein. Die Burg besaß an geschützter, sicherer Stelle einen dreistöckigen spätgotischen Wohnbau, den Palas. An den Schwachstellen der Anlage befanden sich ein Rundturm und ein quadratischer Bergfried, die miteinander durch eine hölzerne Brücke
verbunden waren. Angelehnt an das Bollwerk Bergfried war die Kapelle, welche 1450 erbaut wurde. Durch einen Mauerkranz mit Tor und Türmen war die Burg umschlossen.
Laubenbergerstein war eine der wichtigsten und stolzesten Burgen im Allgäu. Seit 1559 ist die Burg nicht mehr bewohnt und dem Verfall preisgegeben.

Aus der später in den Zwinghof abgestürzten Burgkapelle hat sich ein im Schloß Rauhenzell aufbewahrter Altarflügel erhalten, dessen Stifter Caspar von Laubenberg und seine Gemahlin Anna von Freiberg waren.
Die Burgruine wurde zum größten Teil saniert und kann jederzeit besichtigt werden. Die Türme sind bei den Burgenwanderungen und am Burgfest zugänglich.
Weitere Infos zur Burgruine Laubenbergerstein gibt das Büro für Burgenforschung .
Anfragen zu Führungen: Heimatverein Immenstadt, Wolfgang Herz, Tel. 08323/4245.

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Von dort aus geht es wieder über die Iller Richtung Rauhenzell, kurz vor Rauhenzell geht es links in den Wald, in den alten Versorgungsweg an deren Ende ein Bauernhof zu finden ist, zur Ruine Laubenegg

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Ruine Langenegg

Erbaut: 1269

geschichtliche Bedeutung: ehemalige Besitzer die Ritter von Langenegg;

1775 Enthauptung der letzten deutschen Hexe. (ist nicht gesichert)



Von hier aus geht es bergauf durch den Wald in teilweise engen und verschlungenen Waldwege Richtung Greggenhofen. Zeitweise bietet der Blick nach links eine wirklich schöne Aussicht nach Norden ins Flachland, Richtung Kempten.

Von Greggenhofen führen verschlungene selten genutzte Wege zurück Richtung Freidorf.

Interessant sind die zwei Gedenkgrotten die sich auf diesen Wegen im Felsen befinden.

Die Ruine Laubenegg ist eine vergessene Ruine im Oberallgäu wie auch teilweise die verschlungenen Pfade bei Rauhenzell Greggenhofen und dann wer möchte noch weiter auf den Falkenstein. Diese Felsenformationen stammen vom sog. Gletscherschliff und sind 18000 Jahre alt.

Ich bitte die rel. Schlecht Bildqualität zu entschuldigen, aber ein Handy ist leichte beim Joggen mitzunehmen als der große Fotoapparat.