Andy sollte die Stecken vorher ablaufen war die einhellige Meinung von Martin und Rabea. Ein Kreuzchen im Kalender wird es wohl werden für alle beteiligten, denn niemand von den Läufern ist bisher solange (4h 52min) gelaufen bei einer Gesamtsteigung von 1029 Hm.

Der heutige Lauf diente als „Ablschuss“  der Trainigsvorbereitungen für den Stockholmarathon am Ende des Monats.

3 Wettkämpfe sind für die Teilnehmer bis dorthin noch zu bestreiten.
  • Citylauf
  • Landkreislauf
  • Halbmarathon in Oberstorf

Teile oder auch die ganze Strecke sind sehr zu empfehlen, da die schöne Landschaft und auch die Einsamkeit und Ruhe nicht mehr so leicht zu finden sind.

Der Lauf begann in Freidorf und führte uns hinter Rottach die alte Salzstraße (um 1700) entlang zum Rottach See. Diesen wollten wir umrunden, als der Rabea an  der  Nord-Westlichen Seite des Sees eine Kuh auffiel die offensichtlich trächtig war sehr abgekämpft, kopfüber den Hang hinab auf der Wiese lag.
Andy versuchte erste Hilfe zu leisten bzw nachzusehen ob die Kuh  verletzt ist oder ähnliches.
Leider blieb dies erfolglos und die drei mussten sehen wo Hilfe zu holen ist.
In einem benachbarten Dorf ca. 1,5km von der Stelle weg fanden wir auch eine Bäuerin mit Ihrer Tochter, die zwar nicht der Eigentümer wäre aber auf jedenfalls nachsehen würde und die entsprechenden Leute informieren wollte.

Wir hoffen, dass die Kuh gerettet wird und sie das Kalb Rabea taufen!
Trotz nun sehr schwerer Beine ging es auf den Rückweg. ...

Ja fast .. am Kiosk am Rottach See welches schon auf hatte, konnten die Läufer dem Ruf des Bieres nicht widerstehen und MUSSTEN kurz einkehren. Andy konnte besonders nicht widerstehen und brauchte 3 min für sein Radler Maß.
Wie jeder weiß „Wer rastet der rostet“ uiui. Ein schwerer Start zurück über den Damm hinauf zur Burg Rettenberg und das mit 23km in den Knochen.

Teilweise ist es sehr Steil aber Martin und Rabea hielt das nicht ab dennoch zu Joggen. Im Laufe des sehr schönen Weges, allein durch Pinien, bei dem Wetter und das Alpenpanorama vor den Augen .. (oder war es das Ziel?) mussten ein paar kurze Stops eingelegt werden und wir klagten uns dabei unsere Wehwehchen.
Am Ende über Rettenberg wurden die Beine äußerst schwer und das Laufen viel nicht mehr ganz so kraftvoll und ästhetisch aus wie am Anfang :-).

Stockolm kann kommen.. aber nur nicht heute !!

Die Route ist sehr zu empfehlen.