Nachdem ich letzte Woche mit dem Bernd mal die Strecke bei Tag getestet habe, wollten wir heute eine Steigerung, leider war Bernd beruflich verhindert.

 

Hannes kaufte sich neues Schuhwerk, damit er auch einen super Halt hat. Sachen ins Auto eingepackt und dann über die neue Schnellstraße zum Parkplatz an der Alpe Kammeregg. Dort stellten wir fest, dass wir ganz allein sind, denn der Parkplatz war nicht so überfüllt wie beim letzten mal.

 

Kurz nochmal die Ausrüstung gecheckt. Handy, Verbandsmaterial, Stirnlampe, Ersatzlampe, Mütze, Handschuhe, Getränke, Wechselkleidung, Höhenmesser, Garmin-Uhr. Tourenbesprechung, denn Hannes war zum ersten mal dabei und dann gleich bei Nacht, er ist aber sportlich und hat auch Trittsicherheit bewiesen.

 

An der Alpe Kammeregg wagten wir uns an den selben Weg, den ich auch mit Bernd letzte Woche gegangen bin. Es war eine sternklare Nacht, der Weg teilweise verschneit und auch gefroren. Oberhalb entschied ich mich dann, weil teilweise tiefere Sumpflöcher, den Weg Richtung Grüntenhütte einzuschlagen und dann entlang des Grates nach oben.

 

Wir legten auch mehrere Getränkepausen ein, Hannes immer mit dem Blick nach oben, war beeindruckt, von der Winterlandschaft und den vielen Lichtern im Tal. Oben über die Stahltreppe und dann zum Jägerdenkmal erblickte er auch das Ziel.

 

Jetzt schnell trockene Kleidung anziehen. Ich habe ihm noch kurz die Gegend beschrieben und dann machten wir uns auf den Rückweg. Diesmal entschied ich mich für den Weg Richtung Hütte, die leider noch geschlossen war, aber vielleicht das nächste mal und dann den Fahrweg wieder bis zum Parkplatz.

 

Für die Tour von 7,29 Kilometer benötigten wir 2 Stunden und 43 Minuten, ich verbrauchte dabei 546 Kalorien bei einem Durchschnittspuls von 120 und einem Maximalpuls von 158 Schlägen.

 

Hannes, Gratulation zu der tollen Leistung, bei der Heimfahrt wollte er schon wissen, welcher Berg als nächster besiegt wird, dann natürlich mit Bernd, denn der Bernd kann immer so tolle Geschichten erzählen - bis bald.